Nach dem Studium

Di, 04/10/2016 - 12:47 - Tobias Hirmer

Alumni-Aktivitäten in Bamberg

Wir wissen alle: So schön wie in der Uni wird's nie wieder ... Wer seiner ehemaligen Uni oder Fakultät auch weiterhin verbunden bleiben will, der kann sich in einem der zahlreichen Alumni Vereine engagieren:

Promotion in Bamberg

Das Studium ist vorbei und es stellt sich die Frage: Was nun? Für viele Absolventinnen und Absolventen soll der Abschluss vor allem dazu dienen, möglichst schnell den gewünschten Beruf zu ergreifen (ob in der freien Wirtschaft, im öffentlichen Dienst oder im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit). Andere wiederum haben während des Studiums besonderen Gefallen am wissenschaftlichen Arbeiten gefunden und würden sich gerne der Erforschung eines speziellen wissenschaftlichen Themas ihrer Wahl widmen. In diesem Fall bietet sich eine Promotion als Option an.

Was ist eigentlich eine Promotion?
Doktorandinnen und Doktoranden fertigen im Rahmen ihrer Promotion ihre erste selbständige wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) an. Die Dissertationsschrift wird in der Regel als ein großes Einzelwerk (Monographie) verfasst. Eine andere Form ist die kumulative Dissertation, in der mehrere Beiträge zu einem Thema in einem Gesamtwerk zusammengestellt werden. Nach einer abschließenden Prüfung (Disputation, Rigorosum) und der Veröffentlichung der Dissertationsschrift erhält man den Doktortitel. Dieser kann an der Universität Bamberg als Dr. phil., Dr. rer. pol. und Dr. rer. nat. erworben werden. Jede Fakultät hat hierfür ihre eigenen Verfahren und Bestimmungen:

Man kann auf verschiedenen Wegen zum Doktortitel gelangen. Der klassische Weg ist die Individualpromotion, die von einem „Doktorvater“ oder einer „Doktormutter“ betreut wird. Wer den intensiveren Austausch mit anderen Promovierenden sucht und zudem in zusätzlichen Kursen fachspezifische Kenntnisse vertiefen und fachübergreifende Kenntnisse erwerben möchte, ist in einem strukturierten Promotionsprogramm gut aufgehoben. Regelmäßige Treffen, Präsentationen und Diskussionen sowie die Betreuung durch mehrere Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer zeichnen strukturierte Promotionsprogramme (wie z.B. Bamberg Graduate Schools, DFG Graduiertenkollegs etc.) aus.

Förderung und Beratung

Wie auch das Studium ist die Promotion eine wegweisende Entscheidung, die gut durchdacht, vorbereitet und finanziert sein will. So kann man sich für Stipendien bewerben oder versuchen eine wissenschaftliche Mitarbeiterstelle am betreuenden Lehrstuhl zu erhalten. Eine Immatrikulation ist dabei meist ratsam, aber nicht zwingend vorgeschrieben.
Die erste Anlaufstelle für Fragen zur Promotion an der Universität Bamberg ist der Scientific Career Service (SCS). Er ist Teil der Trimberg Research Academy (TRAc) und dient als zentrale Anlauf- und Servicestelle für Personen, die sich für eine Promotion interessieren sowie alle Promovierenden der Universität Bamberg. Die Aufgabe des SCS ist die allgemeine und konzeptionelle Beratung zum Thema Promotion. Die fachlich-inhaltliche Beratung verbleibt hingegen zur Gänze bei den betreuenden Professorinnen und Professoren. Neben ersten grundlegenden Informationen und Anregungen zeigt der SCS zum Beispiel die verschiedenen Fördermöglichkeiten auf und gibt Hinweise zur Antragstellung.
Das Beratungsangebot des SCS erstreckt sich nicht ausschließlich auf bereits Promovierende, sondern insbesondere auch auf die Übergangsphasen vor und nach der Promotion.

Scientific Career Service
An der Weberei 5, Raum 04.112
96047 Bamberg
E-Mail: scs.trac@uni-bamberg.de

Sprechzeiten
Nach Vereinbarung.
Das Büro des Scientific Career Service ist montags bis freitags ganztägig besetzt.

 

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