Making-of: So entstanden unsere Halloween-Hörspiele

30. Oktober 2018 - Pascal Löffler

Halloween, die Zeit des Gruselns, auch dafür wollten wir von Feki.de dieses Jahr unseren Beitrag leisten. Passend zum Rahmen von „Entdecke Bamberg“ und der leider ausgefallenen „Geister, Sagen und Legenden“- Führung bieten wir euch zwei kleine Hörspiele am 30.10 Und 31.10 um jeweils 18 Uhr auf Facebook.

Aber wie genau kam es eigentlich zu diesem Projekt?

„Wir haben zu Weihnachten immer irgendwelche Aktionen, aber zu Halloween hat mir da noch etwas gefehlt“, so der Projektleiter Pascal Löffler. Dieser hat bereits Erfahrung in der Erstellung von Hörspielen und deren Vertonung. Das Hauptaugenmerk der Gruppe lag somit beim Schreiben der Texte. Diese basieren auf bereits existierenden Sagen und realen Skulpturen, die wir davor recherchiert haben (Die Jungfrau an der Fürstenthüre des Domes zu Bamberg und die Domkröten zu Bamberg). Dann erfolgten eine eigene Interpretation und das Umschreiben in den Horror der Moderne, der sich von alten Sagen doch unterscheidet.

„Ein Geist alleine ist heute nicht mehr gruselig, es fehlt die Hintergrundgeschichte, das Ungewisse. Gerade in einem Hörspiel kann man dann auch noch mit Betonung, Soundeffekten und musikalischer Unterstützung spielen."

Pascal Löffler, Projektleiter

Der längste Teil der Erstellung ist meist immer das Aufnehmen. Jeden Satz muss man überdenken und er muss in den Kontext passen und zugeschnitten werden, Hintergrundgeräusche sind tabu. So kann es selbst für 5-minütige Audiospuren Stunden des Sprechens brauchen. Der kreativste Part, neben der Betonung, ist das Bearbeiten der Tonspur und das Hinzufügen von SFX und Musik. Die richtigen Sounds für den richtigen Moment zu finden, die man dann auch noch benutzen darf, ist eine ziemliche Recherche-Arbeit. Für die Musik gibt es ein paar wenige, aber sehr gute Künstler, die ihre Werke frei zur Verfügung stellen: Das sind zum einen Myuuji, ein Pianist für düstere Stücke und zum anderen ein befreundeter Musiker des Projektleiters, Kraosando, der eine noch größere Vielfalt an Musik produziert. Das Hörspiel-Intro ist übrigens von Letzterem produziert und kommt ursprünglich von einem russischen Wiegenlied („Bajuschki Baju“), das bereits eine ganz eigene (Grusel)-Geschichte in der Creepypasta-Szene trägt.

Die Hörspiele findet ihr auf unserer Facebook-Seite:

Happy Halloween und viel Spaß beim Anhören wünscht Feki.de!

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