Die Gewinner unseres Schreibwettbewerbs "UNIkum - der/die Einzelne im Studium"

Schreibwettbewerb Uni Bamberg WS20-21

Die Gewinner unseres Schreibwettbewerbs "UNIkum - der/die Einzelne im Studium"

15. Dezember 2020Anna Hench

Feki.de, Rezensöhnchen und Ottfried präsentieren: Die Gewinner unseres gemeinsamen Schreibwettbewerbs "UNIkum - der/die Einzelne im Studium"!

Zwei Wochen intensiver Beratung liegen hinter unserer Jury. Unser sechsköpfiges Gremium, bestehend aus Dr. Denise Dumschat-Rehfeldt (Germanistik, Uni Bamberg), Prof. Dr. Christoph Jürgensen (Germanistik, Uni Bamberg), Hr. Manuel Stark (freier Journalist für u.a. Die ZEIT und SZ Magazin) sowie drei Vertreterinnen der jeweiligen Hochschulgruppen hat alle eure Einsendungen sorgfältig gesichtet, und diese drei aufstrebenden Schriftsteller-Sterne haben es geschafft:

Jessica Schottorf mit "Das Studium - in a nutshell"
Veröffentlichung bei Feki.de

Tobias Krug mit "Ein Ex-Insider packt aus: Mein Ausstieg aus der BWL-Szene"
Veröffentlichung bei Rezensöhnchen

Anna Keller mit "Coronerstis und wo sie zu finden sind - zuhause"
Veröffentlichung bei Ottfried

 

Darüber hinaus wartet jeweils ein Materialpreis, bestehend aus UniShop- und Ottfried-Merchandise sowie Buchpreisen vom Rezensöhnchen, auf unsere drei Gewinner*innen!

Wir gratulieren Jessica Schottorf, Tobias Krug und Anna Keller herzlich zu ihren verdienten Gewinnen. Genauso möchten wir uns aber auch bei allen anderen Teilnehmer*innen bedanken, die es leider nicht aufs Treppchen geschafft haben. Es war ein wirklich knappes Rennen innerhalb der Jury, und es war eine Freude, ausnahmslos jeden Text zu lesen! Uns hat der Schreibwettbewerb riesigen Spaß gemacht, und wir hoffen, euch vielleicht beim nächsten wiederzusehen!

Bildnachweis: 
Feki.de

Das Studium - In a nutshell

Schreibwettbewerb UNIkum Gewinnerbeitrag Jessica Schottorf

Das Studium - In a nutshell

15. Dezember 2020Gast

Gewinnerbeitrag unseres Schreibwettbewerbs "UNIkum - der/die Einzelne im Studium"

 

Das Studium - In a nutshell

von Jessica Schottorf

Sachen packen, Umzugskisten,
Es war eh schon längst Zeit auszumisten,
Ab ins Auto, neue Stadt, neues Leben, zack zack zack
Wenig Zeit, um anzukommen,
Neue Kontakte bei der Kneipentour gewonnen,
Am nächsten Tag nicht gleich erkannt,
Die Stimmung noch recht angespannt,
Smalltalk hier, Seminare da,
Der Sinn der Vorlesung noch nicht ganz klar.
Die Wochen kommen, die Wochen gehen,
Die erste Prüfungszeit schon abzusehen.
Erste Prüfung, erster Kummer,
Wie war noch gleich meine Matrikelnummer?
Die ersten Klausuren sind nun erledigt,
Mein Inneres setzt trotzdem an zur Predigt:
Der ganze Stress und das auch noch nächtelang,
Fang das Lernen das nächste Mal halt einfach früher an!

Semesterferien - wie schön das klingt,
Und doch bin ich sogleich verstimmt,
Ein Praktikum steht an, es ist eins von vielen,
Ich komme nicht drum herum, auf die Uhr zu schielen,
Keine Erholung weit und breit,
Vielleicht trifft er doch zu, der Begriff: Vorlesungsfreie Zeit.

Nächstes Semester, die Uni vertraut,
Auch wenn es gleich wieder vor den Referaten graut,
Ein stressiges Leben ist das schon,
Denke ich bei mir und dreh mich morgens um halb 10 in meinem Bett noch einmal um.
Das neue Wissen wächst mit jedem Tag,
Auch wenn ich das meiste nach der Prüfung schon wieder vergessen hab,
Die Ironie, sie wird deutlich in so manchen Kursen,
Mir fallen gleich mehrere Beispiele ein, ohne wirklich lang zu suchen.
Frontalunterricht ist schlecht, erzählt uns der Prof hier zum einen,
… In der Vorlesung, mit 400 Leuten, ohne Zeit für Zwischenfragen einzuräumen.
Auswendiglernen ist natürlich auch fatal,
Aber ohne wäre die Note dann doch katastrophal.
So läuft es weiter das zweite von vielen Semestern,
Jedoch nicht, ohne dass wir abends mit Wein über das System ablästern.
Und dann am nächsten Morgen, wie sollte es auch anders sein,
schlüpfen wir wieder in unsere alte Rolle hinein.
Fort sind die nächtlichen Weltverbesserungsvorschläge,
Aber schließlich ist das Hirn mit Kater bekanntermaßen eher träge.
Wahre Veränderung das bräuchte Mut,
Und eigentlich gefällt uns das Studium doch recht gut.

Drei, vier, fünf Semester sind nun schon Geschichte,
Noch immer stapelt sich mein dreckiges Geschirr auf der Küchenanrichte.
Ob ich es jemals lerne, steht in den Sternen,
Es ist das gleiche, wie rechtzeitig anzufangen, zu lernen.
Doch in einer Sache ging es tatsächlich voran,
mein Essen verbrannte nur noch dann und wann!
Auch eine Waschmaschine schaffe ich mir nun an,
Wer hätte gedacht, dass ich mal so erwachsen sein kann.

Fünf Jahre ist der Schulabschluss nun schon her,
Mein Kinderzimmer zuhause seitdem leer.
Seit fünf Jahren schon das gleiche Schema,
Kommt es dran in der Prüfung, dieses oder jenes Thema?
Auf Lücke lernen oder nicht?
Gewissheit über die Entscheidung dann in altbekannter Klausureinsicht.
Portfolios hier und da noch eine Hausarbeit,
Nach keinem Semester fühle ich mich mehr dazu bereit.
Der Ersti-Bonus schon lang passé,
Ob ich mich irgendwann wirklich als Hochsemestler seh?
Das waren doch jene, mit Ahnung und Wissen,
Nach beiden Dingen suche ich bei mir jedoch eher verbissen.

Die noch offenen Module, sie schwinden,
Motivation kann ich montagmorgens leider trotzdem nicht finden.
Die letzten ECTS-Punkte, sie stehen ins Haus,
Wie sehen wohl erst die Abschlussklausuren aus?
So langsam sehne ich mich dann doch nach einem Job,
Aber was hört man da vom Kultusministerium: Einstellungsstopp!
Die Lehrer sie fehlen, eine Anstellung gleicht trotzdem einem Sechser im Lotto,
Nun gut, lebenslanges Lernen ist ja angeblich das Motto.
Und wieder diese Sache mit der Ironie,
so ganz verstehen, werde ich das System wohl nie.
Es schreit verdächtig nach philosophisch angehauchten Gesprächen,
aber seien wir ehrlich: Als ob wir aus unserer Routine jemals wirklich ausbrächen.

So schaue ich zurück und denke leise für mich,
schön wars das Studium, aber immer leicht war es nicht.
Es gab Höhen und Tiefen, viel Neues zu lernen,
Gleichzeitig immer bedacht, sich nicht zu weit von sich selbst zu entfernen.
Das Arbeitsleben es ruft und ehrlich gesagt, die Freude ist groß
Bald bin ich zumindest das Mensaessen los.
Irgendwann will das Erlernte schließlich angewendet sein,
Na gut, außer vielleicht mein Latinum. Das braucht wirklich kein …
Spaß beiseite, noch ein letzter Satz,
Dann gebe ich für den nächsten Autoren Platz.
Der Weisheit letzter Schluss, und was soll ich noch sagen, außer vielleicht:
So ein paar Semester Studium könnte ich eigentlich noch ganz gut vertragen.

 

Wir grautlieren Jessica Schottorf herzlich zu ihrem verdienten Gewinn bei unserem Schreibwettbewerb "UNIkum - der/die Einzelne im Studium"! Hier könnt ihr die weiteren Gewinnerbeiträge von Tobias Krug bei Rezensöhnchen und Anna Keller bei Ottfried lesen. (Verlinkungen werden bei Veröffentlichung der jeweiligen Texte hier eingebunden)

Bildnachweis: 
Jessica Schottorf

Gemeinsam statt einsam - Neue Kontakte knüpfen mit der Feki.de Kontaktbörse!

Gemeinsam statt einsam - Neue Kontakte knüpfen mit der Feki.de Kontaktbörse!

27. Oktober 2020Margherita Ragucci

Schon wieder steht ein Coronasemester an und schon wieder werden die meisten von uns die kommenden Monate fast ausschließlich im Homeoffice verbringen. Angesichts der steigenden Fallzahlen wird es voraussichtlich auch kaum Veranstaltungen geben. Und wir alle stellen uns die Frage: Wie soll man zu einer so unfassbar komplizierten Zeit neue Menschen kennenlernen?

Diese Sorge haben nicht nur Erstis: Auch Studierende höherer Semester stehen vor dem gleichen Problem. Schließlich lernt man ja nicht ausschließlich im ersten Semester Leute kennen, mit denen man dann sein Studium verbringt. Überall trifft man im Unileben verschiedenste Menschen: In Seminaren, in der Mensa, in Hochschulgruppen, auf Partys und Events. Das Studenten-Dasein lebt von solchen Begegnungen.

Wir von Feki.de wissen, wie schwierig es wegen Corona ist, solche Momente zu erleben. Dafür haben wir unsere Kontaktbörse ins Leben gerufen!

Die Kontaktbörse

Das Prinzip ist leicht erklärt: 

Jeder, egal ob Ersti oder alteingesessener Studi kann sich bei unserer Kontaktbörse anmelden. Entscheidend ist das Interesse, neue Leute kennenzulernen! Hierfür könnt ihr einfach eure Kontaktdaten im unten aufgeführten Registrierungstool hinterlassen. Anschließend wird Feki.de jeweils vier von euch zu einer Whatsapp-Gruppe hinzufügen. Zusätzlich wird es in jeder Whatsapp-Gruppe ein Feki.de-Mitglied geben, das ein wenig als Bindeglied fungiert. Der Feki.de’ler wird anschließend mit euch gemeinsam als Gruppe Treffen auf die Beine stellen. Vom Cafèbesuch über Kneipentour bis hin zum Filmeabend – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ganz getreu dem Motto: Alles kann, nichts muss! Sollte uns Corona einen Strich durch die Rechnung machen, oder ihr euch als Gruppenmitglieder beim Gedanken an ein persönliches Treffen nicht wohlfühlen, kann man natürlich auch auf Online-Alternativen wie Zoom, Skype oder MS Teams umsteigen. So habt ihr in jedem Fall die Möglichkeit, mit nur einer Anmeldung vier andere Studis näher kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.

Die Registrierung

Unten findet ihr einen Link zum Registrierungsformular, wo ihr eure Kontaktdaten eingebt. Um zu gewährleisten, dass sich keine Universitätsexternen registrieren, müsst ihr euch ein kostenloses Benutzerkonto auf Feki.de anlegen und anschließend eueren Studierendenstatus validieren.

Neugierig auf neue Bekanntschaften? Dann nichts wie los, wir freuen uns auf euch!

Bildnachweis: 
Bild von StockSnap auf Pixabay

Feki.de Online-Infoabend mit Microsoft Teams

Feki.de Online-Infoabend mit Microsoft Teams

25. Oktober 2020Niklas Schäfer

Microsoft Teams ist ein Tool für Online-Meetings und Teamarbeit. Seit der Corona-Pandemie ist es Bestandteil der virtuellen Lehre an der Uni Bamberg, sodass du es wahrscheinlich auch für deine Seminare oder Vorlesungen brauchen wirst. Wir erklären dir in diesem Artikel, wie du dir MS Teams herunterladen und so auch unserem Online-Infoabend am 29. April beitreten kannst.

Dem Infoabend beitreten

  1. Besuche die Web App von MS Teams oder lade das Tool für Mac, Windows oder Linux herunter. Alternativ kannst du es auch für dein Handy oder Tablet aus dem PlayStore oder AppStore herunterladen. 
  2. Gib Uni-E-Mail Adresse ein und melde dich mit deiner BA-Nummer und deinem Passwort an.
  3. Klicke auf diesen Link und trete unserem Team schon jetzt bei. (Tipp: Du kannst das Team auch unter den öffentlichen Teams der Uni Bamberg finden)

​Super, das war es schon. Hat alles geklappt? Falls du ein Problem hattest, schreib uns eine Mail an it@feki.de oder kontaktiere uns über Facebook und Instagram, damit wir dir weiterhelfen können. Bis bald!

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Schreibwettbewerb Feki.de Gewinnerin Jessica Schottorf

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

17. Juli 2020Gast

Gewinnerbeitrag des Schreibwettbewerbs von Feki.de, Rezensöhnchen und Ottfried: "(Uni-)Alltag nach Corona"

von Jessica Schottorf

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist, seine Seminare nicht am Schreibtisch daheim sondern in der Uni zu haben?
Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist, mit 400 Leuten in einem Vorlesungsraum zu sitzen?
Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist, sich zur Begrüßung die Hand zu geben?
Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist, dass dein Hintermann an der Supermarktkasse dir seinen Einkaufswagen in die Hacken rammt?

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Können wir wirklich wieder in Menschenmassen auf einem Festival stehen und nicht darüber nachdenken, ob wir uns oder andere gefährden?
Können wir wirklich wieder durch die Stadt gehen, ohne nicht doch noch ein bisschen darauf zu achten, ob wir Abstand zu einander halten?
Wenn ich mir die Bamberger Innenstadt an Samstagen ansehe, habe ich das Gefühl, manche Leute können das scheinbar jetzt schon ohne Probleme...
Ob ich es wieder können werde? Keine Ahnung.

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Werden wir so schnell wieder bei unseren alten Gewohnheiten sein, wie es auch normal wurde beim Einkaufen eine Maske aufzusetzen (oder nochmal zurückzurennen, weil man sie vergessen hatte).
Werden wir überhaupt irgendwas aus dieser Krise mitnehmen?

Da ist der eine Teil in mir, der Optimist, der denkt:
Sehen wir es als Chance - Vielleicht verändern wir Dinge
Vielleicht achten wir mehr aufeinander?
Vielleicht schätzen wir wieder die kleinen Dinge?
Vielleicht besuchen wir öfter unsere Liebsten?
Vielleicht befreien wir in Deutschland das Internet aus seinem ewigen Status als Neuland?

Und dann ist der der andere Teil in mir, der Realist, der denkt:
Haben wir wirklich jemals aus unserer Vergangenheit gelernt?
Haben wir uns nicht alle nach der letzten Klausurenphase vorgenommen, das nächste Mal aber wirklich früher mit dem Lernen anzufangen?
Haben wir uns nicht alle jedes Jahr an Silvester wieder die gleichen Dinge vorgenommen?
Sollte man nicht meinen, die Menschen hätten nach einem Krieg verstanden, wie sinnlos er ist? Kamen danach nicht doch jedes Mal neue?
Wird sich tatsächlich etwas verändern, nur weil wir jetzt philosophisch angehaucht behaupten, dass uns diese Krise die Augen geöffnet hat?
So viele Sachen, die man sich vornimmt,
so viele Dinge, die man anders machen möchte.

Wie wird es sein, wenn es wieder normal ist?

Sitzen wir in einem Café,
mal wieder gelangweilt von dem was uns unsere Freundin erzählt?
In Gedanken schon ganz wo anders?
Werden wir uns an die Zeit erinnern, in der wir uns nichts sehnlicher gewünscht haben,
als endlich wieder in ein Café zu gehen?
Wird der Gedanke daran etwas verändern?
Werden wir überhaupt daran denken?
Schätzen wir unsere Freiheiten jetzt tatsächlich mehr?
Und wenn nein, sollten wir dann nicht genau jetzt damit anfangen?

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Die Unsicherheit über diese Antwort, lässt sich leicht an der Anzahl der Fragezeichen in diesem Text ablesen. Hier sind es 33.
33 Fragen, die ich mir stelle.
33 Fragen, die nur ein Bruchteil von denen ausmachen, die wir alle haben.
33 Fragen, deren Antwort wir erst wissen, wenn wir die Fragen selbst wahrscheinlich schon wieder vergessen haben.

Wie es wohl wird, wenn es wieder normal ist?

Bildnachweis: 
Jessica Schottorf

partycipate® semester-warmup entfällt

partycipate® semester-warmup entfällt

31. März 2020Reddig Julia

Coronamaßnahmen 

Auch wir von Feki.de sind von den Coronamaßnahmen nicht verschont geblieben und müssen unsere partycipate® semester-warmup am 16.04.2020 leider absagen. Einen Ersatztermin wird es nicht geben, aber wir hoffen, euch dafür auf unserer nächsten Veranstaltung gesund und munter wiederzusehen. Ob unsere partycipate® semester-startup am 28.04.2020 wie geplant stattfinden kann, ist derzeit noch nicht abzusehen. Wir halten euch aber auf dem Laufenden und hoffen, ihr genießt die freie Zeit.

Events

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Do, 19/03/2020 - 15:33 - Anna Hench

Sponsoring

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Do, 19/03/2020 - 15:22 - Anna Hench

Redaktion

Redaktion

Do, 19/03/2020 - 15:18 - Anna Hench

Layout

Layout

Do, 19/03/2020 - 15:12 - Anna Hench