KellerGuide: Griess-Keller in Geisfeld

15. Mai 2018 - Thomas Abeln

Als Drittes in der Reihe geht es in eine komplett andere Himmelsrichtung als bei den beiden vorangegangenen Malen. Wir widmen uns dem Griess-Keller jenseits des Hauptsmoorwaldes am Rande der Fränkischen Alb.

Name:
Griess-Keller oder Griess Keller

Anschrift und Erreichbarkeit:
Wer ein Navi benutzen muss:
Ansonsten den Berliner Ring Richtung Hirschaid fahren und nach vier großen Wohntürmen auf der linken Seite an der nächsten Kreuzung nach links auf die Geisfelder Straße abbiegen. Wer von der Wunderburg kommt, fährt, sofern nicht Baustelle ist, auf der Kapellenstraße zur Bahnunterführung der Nürnberger Straße. Geradeaus beginnt die Geisfelder Straße, welcher man folgt. Durch den Hauptsmoorwald hindurch überquert man die A73 und erreicht Geisfeld. Nahe dem Orteingang erreicht man den Gasthof der Brauerei. Sofort rechts abbiegen und dem Weg die ganze Zeit folgen. Der Keller liegt etwas außerhalb.

Fürs Fahrrad: Die kürzeste Wegstrecke ab dem Markusplatz führt entlang des Kanals zur Wunderburg und dann der oben geschilderten Autoroute. Diese Strecke ist gut 10 km lang. Alternativ kann man auch eine etwas längere Route über Strullendorf fahren.

Öffnungszeiten:
Während der Kellersaison, also Mai bis Oktober ist der Griess-Keller unter der Woche von 15:00 Uhr bis 23:00 Uhr geöffnet, samstags ab 12:00 Uhr und sonn- und feiertags ab 11:30 Uhr. Das Kellerteam behält sich, vor bei unbeständigen bis schlechten Wetter die Öffnungszeiten zu verkürzen oder gar nicht zu öffnen.

Location:
Der Keller liegt auf einer Anhöhe etwas außerhalb des Dorfes mit Hangneigung nach Osten. Vom Keller aus hat man eine leicht verdeckte Sicht auf die Fränkische Alb, am Parkplatz, der etwas oberhalb liegt, auch auf den Hauptsmoorwald. Die Sitzplätze sind rund um die Gebäude verteilt und teilweise überdacht. Die Bäume, die auf um das Gelände nah beieinander stehen, spenden Schatten, sodass man mittags nicht unbedingt in der Sonne sitzen muss. Wer Sonnenuntergänge liebt, kann diesen abends im oberen Teil der Anlage mit Blick auf die Felder und den Hauptsmoorwald bewundern.

Das Bier und die anderen Getränke werden unmittelbar aus dem Keller des Hauptgebäudes verkauft, die Ausgabe für warme Speisen auf der anderen Seite des Gebäudes, wo man auch einen Timer zum Abholen in die Hand gedrückt bekommt. Die Brotzeitplatten, für die man ansteht, werden nocheinmal in einem anderen Haus verkauft. Die sauberen Sanitäranlagen befinden sich erneut in einem anderen Gebäude. Am Keller befindet sich, wie üblich, für die kleinen Gäste ein kleiner Spielplatz zum Toben.

Getränke:
An Getränken gibt es im Seidla das auch hier süffiges und ungefiltertes Kellerbier für 2,40 € und auch Weißbier für 2,50 €. Die kalten Getränke kosten zumeist auch nur 2,40 €. Sollte man, warum auch immer, Weintrinker mit auf den Keller schleppen, so müssen die nicht vergebens auf den Rebensaft warten sondern können einen richtigen Schoppen der allermeist fränkischen Weine für 3,70 € oder eine Weinschorle, den halben Liter für 4,00 €, trinken. Die Kaffeetheke haben wir bei unserem Besuch nicht aufgesucht. Daher können wir darüber leider nichts sagen.

Speisen:
Wie oben angesprochen gibt es auch hier Brotzeiten, Kuchen und warme Speisen. Für freitags wird sehr häufig Fisch angekündigt. Sonntags gibt es mittags einen deftigen Mittagstisch aus gutbürgerlicher Küche. Die Platten sind üppig belegt und kosten, je nachdem, ob man sich fast überall durchessen will oder nur eine bestimmte Sorte essen will,bis zu 9,50 €, meist um die 6 €. Wahlweise kann man auch halb und halb bestellen oder ein einzelnes Brot. Die Wurstsorten, die auf unseren Platten waren, haben uns druchgängig angesprochen. Der Ziebeleskäs ging schon eher in die Richtung körniger Frischkäse. Das Highlight war aber der Gerupfte, der hier noch richtig stückig ist und nicht mit einem Pürierstab zubereitet wurde.Die warmen Speisen, wenn nicht gerade Mittagstisch oder Freitag ist, sind meist Currywurst mit Pommes für 5,50 €, Schnitzel mit Pommes für 7,50 €, Hähnchennuggets mit Pommes oder Pommes ohne alles. Ketchup ist mit inbegriffen, für die Mayonnaise muss man ein wenig drauf zahlen.

Fazit:
Der Keller hat uns beeindruckt. Auch, wenn die Preise, v.a. der Platten im Verhältnis zu anderen Kellern des Landkreises etwas höher liegen, so sind wir mit den Speisen und den Getränken sehr zufrieden. Auch die Location ist sehr reizvoll und macht Lust auf weitere Besuche. Allgemein passt es.

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