KellerGuide: Schmausenkeller in Reundorf

01. Mai 2018 - Thomas Abeln

Pünktlich zum Start der Kellersaison wollen wir uns den Bierkellern rund um Bamberg widmen und von unseren Eindrücken berichten. Den Auftakt der Reihe macht der Schmausenkeller in Reundorf.

Name:
Schmausenkeller

Anschrift und Erreichbarkeit:
Wer ein Navi benutzen muss:
Ansonsten den Münchner Ring Richtung Burgebrach rausfahren. Nach der Brücke zum Krankenhaus an der nächsten Kreuzung links Richtung Waizendorf abbiegen und bis Obergreuth dem Straßenverlauf folgen. Dort Richtung Reundorf abbiegen und an der abknickenden Vorfahrt gerade aus über die Rauhe Ebrach Richtung Frensdorf. Nach der Flussquerung gleich wieder links abbiegen und den Berg hinauf zum Keller.

Fürs Fahrrad: Vom Markushaus empfehlen wir die Wegstrecke den Main-Donau-Kanal entlang, die man in einer dreiviertel Stunde schaffen kann. Spätestens an der Schleuse Strullendorf sollte man nach Südwesten fahren. Wenn die Bahngleise der alten Bahnstrecke nach Schlüsselfeld erreicht sindt, folgt man diesen. Über die Regnitz kann man mit der Pettstädter Fähre übersetzen, die zwischen 7 und 19 Uhr (Achtung beim Rückweg!) im Sommer bedient wird. Durch Pettstadt durch folgt man den Gleisen, die auch heute noch mittels Güterverkehr befahren werden. Sobald Reundorf rechter Hand liegt, geht es links dern Berg hinauf zum Keller.

Öffnungszeiten:
In der Kellerzeit (April bis September) montags bis freitags ab 16:00 Uhr, donnerstags nur bei "Keller-Wetter", also Schönwetter ab 20°C geöffnet, samstags ab 15:00 Uhr, sollten sich auch hier 20°C+ abzeichnen, schon ab 12:00 Uhr. Sonn- und feiertags hat der Keller ab 11:00 Uhr geöffnet. Im Oktober ist mittwochs und donnerstags Ruhetag. Für den Winter werden die Öffnungszeiten noch bekannt gegeben.

Location:
Der Keller liegt am Waldrand in einer kleinen Waldschneise an einem Nordhang mit weiter Sicht Richtung Norden direkt auf Reundorf. Ein paar Schritte unterhalb, am Parkplatz, überblickt man einen großen Teil des Tales der Rauhen Ebrach fast zwischen Frensdorf und bis zu den Ausläufern der Fraänkischen Alb. Dabei blickt man auf die letzten Ausläufer des Steigerwaldes. Gerade abends lässt sich hier der Sonnenuntergang genießen.

Der Keller besitzt einen Ausschank etwas unterhalb und einen eine Speiseausgabe im Haupthaus. Die sauberen und ordentlichen Sanitäranlagen befinden sich im Haus, wo sich auch für die kalte Jahreszeit ein Speisesaal befindet. Nur abends könnte es in den Sanitäranlagen, wir haben keinen Lichtschalter gefunden, etwas dunkel werden. Der sehr weitläufige Außenbereich ist teilweise überdacht, teilweise exisitieren Schirme und Markisen. Für die kleinen Gäste existiert ein großer Spielplatz und auch der Waldhang wird von den Kindern zum Herumtollen genutzt. Für die Autoreisenden sind etwas unterhalb Parkplätze vorhanden.

Getränke:
Das Hausbier ist süffiges, ungefiltertes Kellerbier. für 2,00 € das Seidla, die Maß kostet das Doppelte. Aktuell wird auch Frühlingsbockbier für 2,50 € das Seidla verkauft. Die Biersorten sind alle aus eigener Brauerei und vom Fass. Die Fässer standen bei unserem Besuch demonstrativ in Ausschankraum. Eingekaufte Limonaden werden in Flaschen, wahlweise mit Strohhalm, verkauft. Wer zum Kuchen eher etwas Koffeinhaltiges braucht, bekommt an der Kuchentheke auch Kaffee, Cappuccino oder dergleichen.

Speisen:
Bei den Speisen gibt es eine große Auswahl an warmen Speisen wie Hähnchen oder Currywurst, Brotzeiten wie Wurstplatten oder Ziebeleskäs und nachmittags Kuchen. Auch abgepacktes Eis für heiße Tage wird verkauft. Die Portionen sind stattlich und man wird bei normalem Hunger definitiv satt. Je nachdem, wie dick man die Brotscheiben mit Ziebeleskäs packt, müssen mehrere neue geholt werden um ihn komplett aufzuessen. Auch bei der Größe der Currywürste macht man dem Kellerteam nicht so schnell was vor. In Verbindung mit dem Preis, z.B. Ziebeleskäs mit Brot für 4,50 €, Currywurst mit Pommes für 5,00 € kann allein hier schon eine Empfehlung herausgegeben werden. Die Qualität ist solide bis gut und völlig ausreichend für normale Mägen. Insofern stört es auch nicht, wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, keine eigenen Speisen und Getränke mitzubringen.

Fazit:
Der Keller rentiert aus unserer Sicht einen Ausflug. Wahrscheinlich werden auch wir hier auch nicht das letzte Mal gewesen sein. Wer die Eltern schon zu allen Gaststätten der Stadt hingeschleppt hat und Hausmannskost liebt, kann sie mal hierher einladen und die Rechnung auch mal auf seine eigenen Kosten laufen lassen. Das Finanzloch wird in Bamberg schneller größer als hier.

Um die Erfahrungsberichte mit weiteren Kellern zu lesen, klicke hier.